Triest – Sehenswürdigkeiten

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die wichtigsten Bauten, Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten Triests vorstellen. Ebenso Museen, Kaffeehäuser, Schlösser und Stadtviertel.

Die wichtigsten Bauten und Wahrzeichen Triests:

Castello di San Giusto, auf San Giusto oberhalb der Stadt, eine mächtige, mittelalterliche Burg und gehört zu den Wahrzeichen Triests. Errichtung durch die Österreicher 1470 bis 1630. Hier kann man auch einen herrlichen Blick auf die Stadt, den Golfo di Trieste und auf den Karst geniessen. Heute dient das Castello als Schloss- und Waffenmuseum.

Sowie die Cattedrale San Giusto (ehemals zwei Kirchen), ebenfalls auf San Giusto oberhalb der Stadt gelegen ist die Kathedralkirche des Bischofs von Triest und dem Schutzpatron der Stadt, dem Heiligen Justus gewidmet und gehört ebenfalls zu den Wahrzeichen Triests. Als Besonderheit der Kathedrale sei auf das Bodenmosaik aus dem 5. Jhdt. hingewiesen, welches heute noch gut erhalten ist.

Santa Maria Maggiore, eine Jesuitenkirche im Barockbau aus dem 17. Jhdt. Die Kirche Santa Maria Maggiore finden Sie in der Nähe des römischen Theaters, Teatro Romano.

Daneben steht San Silvestro, eine kleine und schlichte romanische Kapelle aus dem Mittelalter.

Arco di Riccardo (Richardsbogen), ein über 7 m hohes Tor und das älteste Bauwerk Triests. Errichtung unter Kaiser Augustus im 1. Jhdt. v. Chr. Torbogen der augusteischen Stadtbefestigung an der Piazetta Barbacan.

Teatro Romano, römisches Theaters aus dem 1. und 2. Jhdt., wurde erst 1930 wieder entdeckt. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Teatro Romano Festivals wird hier sogar wieder Theater gespielt. www.teatriateatrots.it

Tergesteo, klassizistische Einkaufspassage (entstanden 1840-1842)

Borsa Vecchia, alte Börse (1805)

Teatro Verdi, eines der meistbesuchten Opernhäuser in Italien, benannt nach dem berühmten ital. Komponisten Giuseppe Verdi, Fassade erinnert an die Mailänder Scala, wurde 1801 eröffnet und von dem großen Baumeister Matthäus Pertsch entworfen. 1848 mit “Der Korsar“ und 1850 mit „Stiffelio“ fanden hier zwei Uraufführungen von Verdi statt. www.teatroverdi-trieste.com

Borgo Teresiano, (Theresienvorstadt) ist die Neustadt und am Hafen mit dem Herzstück dem Canal Grande gelegen. Die Vorstadt wurde ca. Mitte des 18. Jhdt. durch die Österreicher entworfen und erbaut.

Canal Grande, wurde 1756 angelegt

Sant’Antonio Nuovo, klassizistische Kirche am Ende des Canal Grande. Sant’Antonio Nuovo wurde von Pietro Nobile 1842 erbaut.

Palazzo Carciotti, nobler klassizistischer Palast

Santo Spiridione, kleine serbisch-orthodoxe Kirche, welche direkt am Kanalufer liegt. Santo Spiridione wurde 1861 von Carlo Maciachini erbaut.

Via Cavana, Strasse mit vielen Antiquitätenläden

Biblioteca Civica, auf der Piazza Hortis, Stadtbibliothek

Riva Tre Novembre, Uferpromenade

Molo Pescheria, Fischstände

Acquario Marino

Funicolare, Alte Standseilbahn www.tramdeopcina.it

Grotta Gigante, 14 km nördlich von Triest www.grottagigante.it, größte begehbare Höhle der Welt, ist im Guiness-Buch der Rekorde aufgeführt.

Piazza dell’Unità d’Italia, (Platz der Einheit Italiens), Hauptplatz und das Zentrum der Stadt mit repräsentativen Bauten, der sich zum Meer hin öffnet ist ca. 16.000 m2 groß und wurde im 19. Jhdt. komplett neu gestaltet.

Die Piazza dell’Unità d’Italia wird von folgenden Prachtbauten umgeben:

  • Palazzo del Municipio, Rathaus, Neorenaissance, 1875
  • Palazzo del Lloyd Triestino und Palazzo Modello, beide im Stil des elektischen Historismus
  • Palazzo Pitteri, 1790 erbaut von Ulderico Moro
  • Hotel Duchi d’Aosta mit französischen Stilelementen, 1873
  • Casa Stratti, neoklassizistischer Bau
  • Palazzo del Governo, entstand 1901-1904, Jugendstil

Im Zentrum des Platzes Piazza dell’Unità d’Italia befindet sich ein Brunnen. Dieser Brunnen wurde 1750 durch Mazzoleni erbaut und soll  die um 1750 bekannten vier Erdteile darstellen. Seitlich von dem Brunnen steht die Säule von Kaiser Karl VI, seine Gestik ist in Richtung Hafen ausgerichtet.

Der Palazzo Pitteri, der Brunnen sowie die Säule des Kaiser Karl VI sind die einzig aus dem 18. Jahrhundert verbliebenen barocken Bauten.

Opernplatz Piazza Verdi und der Piazza della Borsa
Der Platz der Oper „Piazza Verdi“ ist unmittelbar neben der Piazza dell’Unità d’Italia. Hier ist das berühmte und eines der am häufigsten frequentierten Opernhäuser Italiens, das  „Teatro Verdi“.

Auf der Rückseite des Theaterplatzes befindet sich die „Alte Börse“ und im Vordergrund  der Börse ist die „Piazza della Borsa“. Die „Alte Börse“ wurde im Jahre 1806 vom Baumeister Antonio Molari errichtet. Gegenwärtig ist hier die Industrie- und Handelskammer von Triest untergebracht.

Die Altstadt von Triest (Città Vecchia):
Wie der Name schon sagt, ist die Altstadt der Stadtteil, welcher zu erst gegründet wurde. Der somit älteste Stadtteil liegt unterhalb des Hügels San Giusto. Die Altstadt  ist relativ klein und besteht nur aus einer kleinen Anzahl von schmalen Strässchen und engen Durchgängen. Die Altstadt wurde aber in den vergangenen Jahren schön saniert und renoviert. U.a. finden sich hier die Ruinen des römischen Theaters aus dem 1. Jhrd. n. Chr.

Die Neustadt von Triest „Borgo Teresiano“ (Theresienvorstadt):
Zwischen dem Piazza d’Unitá d’Italia und Hauptbahnhof liegt die sog. Neustadt von Triest. Dieser Stadtteil wurde um ca. 1850 von Maria Theresia aus Österreich, damalige Kaiserin auf trocken gelegte Salinen erbaut. Das Herzstück dieses Stadtteiles ist unbestritten der schöne Canal Grande. Dieser verläuft im rechten Winkel von der Unferstraße zur Stadt hinein. Am Ende des Canal Grande liegt die Kirche Sant’Antonio Nuovo, welche 1842 von dem berühmten Baumeister Pietro Nobile entworfen und erbaut wurde. Südlich des Canal Grande befindet sich  die „Piazza del Ponte Rosso“. Diese Piazza (übrigens liebevoll von den Triestinern „ Piazza Ponterosso“ genannt) ist ein wunderschöner idyllischer Marktplatz für die Bauern aus dem Umland Triestes und der Bauernmarkt wird von den Bewohnern heute rege angenommen und ist nicht mehr aus dem Stadtbild weg zu denken. Ebenfalls in den vergangenen Jahren hat sich nördlich des Canal Grande ein kleines „Chinatown“ mit vielen typischen Restaurants entwickelt. Unmittelbar zum Kanalufer steht San Spiridione, eine serbisch-orthodoxe Kirch,e welche durch Carlo Maciachini um 1865 erbaut und 1912 fertig gestellt wurde. Diese Synagoge zählt heute zu den wichtigen Gotteshäuser Europas des jüdischen Glaubens.

Das Stadtviertel „Borgo Giuseppino“ (Josephsvorstadt)
Im Stadtviertel „Borgo Giuseppino“ stehen hauptsächlich öffentliche Gebäude. U.a. befindet sich dort der Palazzo Revoltella und das gleichlautenden Museum, die  Biblioteca Civica (Stadtbibliothek) und das für Naturgeschichte bekannte „Museo di Storia Naturale“ (Museum) . Das Zentrum des Stadtviertels ist die Piazza Venezia. Die Josephsvorstadt entstand am Ende des 18. Jahrhunderts.

Am Rande und im Umland der Stadt
Hier ist der Leuchtturm „ Faro della Vittoriae“  besonders erwähnenswert. Dieser wurde um 1925 erbaut und zwar in Andenken der im Meer gefallenen Soldaten.

Weiterhin erlebenswert, ist die Bahn Tranvia di Opicina, eine im Hinblick auf Historie und Technik beachtenswerte Bahn für Berg und Straße. Diese erschließt das direkte Hinterland Triests bis zum Villenort Villa Opicina. Die Tranvia di Opicina gibt es seit dem Jahre 1902 und beförderte damals um die 460.000 Personen. Allerdings  hat die Bahn aktuell ihre Wichtigkeit als bedeutendes Personen-Beförderungsmittel nicht mehr inne und die Betreiber sind auf nicht unerhebliche Subventionen des Staates angewiesen.

Ca. 15 km von Triest entfernt, in der Gemeinde Sgonico ist die berühmte und größte begehbare Riesenhöhle Grotta Gigante.

Kaffeehäuser:

Caffè degli Specchi , „Spiegel-Caffe“ im EG der Casa Stratti an der prominenten Piazza dell’Unità d’Italia ist es das bekannteste Kaffeehaus Triests. Dieses Cafe wurde im Jahre 1839 von einem Griechen eröffnet und seitdem verkehrten in ihm zahlreiche berühmte Schriftsteller.

Caffè di San Marco, in der Via Cesare Battisti, eines von vielen Triestiner Kaffees, die an die Wiener Kaffeehaustradition erinnern.

Die Kaffeehäuser in Triest haben eine lange Tradition und stehen unter venezianischem Einfluss, welche aber auch in späteren Jahrhunderten habsburgische Einflüsse aufnahmen, besonders die Raumgestaltung betreffend. Das älteste urkundlich erwähnte Kaffeehaus aus dem Jahre 1768 ist das Kaffeehaus Benedetto Capano in der Via San Nicolò.

 

Museen und geschichtliche Gedenkstätten:

Kunstmuseen

  • Museo Revoltella – Galleria d’Arte Moderna (Galerie für moderne Kunst)
    Adresse: Dove: via Diaz 27
    tel. 0406754350 / 4158, fax 0406754137                                                                      Öffnungszeiten:
    Montag, Mittwoch bis Sonntag von 10.00 h bis 19.00 h                                 Dienstags geschlossen.
    Das Büro schließt um 18.15 Uhr                                                                 Eintrittspreise: Erwachsene: € 6,50, Kinder und Ermäßigte: € 4,50, Schulgruppen: € 2,70 pro Schüler/in Geführte Touren für Gruppen ab 25 Personen € 55,00                                                                                                                Im sechsten Stock des Gebäudes, mit wunderschöner Aussicht auf die Stadt und das Meer (von Carlo Scarpa entworfen) gibt es eine Terrasse mit Cafe, welches an Sommerabenden (vom 15. Juli bis Anfang September von Donnerstag bis Sonntag) bis Mitternacht geöffnet.
    www.museorevoltella.it
  • Museo di Storia ed Arte (Das Städtische Museum für Geschichte und Kunst)
    Adresse: Piazza della Cattedrale 1
    Tel. 040310500 / 040308686, fax 040300687                                                      Öffnungszeiten: An Werktagen von 9.00 h bis 13.00 h. An Feiertagen und Montags geschlossen. An folgenden Tagen geschlossen: 1. Januar, 25. April,          1. Mai, 15. August, 25. Dezember und Ostern
    Eintrittspreise: Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 3,00 €, frei für Kinder unter 5 Jahren
    Öffentl. Verkehrsmittel: Bus Linie 24
  • Museo d’Arte Orientale (Museum für orientalische Kunst)
    Adresse: Palazzetto Leo, Via San Sebastiano 1
    tel. 0403220736

Museen für Geschichte und Gedenkstätten

Museen der Naturwissenschaften

  • Museo di Storia Naturale
    Adresse: Via dei Tominz, 4 – 34139 – Trieste
    tel. 0406758658 – fax 0406758230
  • Aquario Marino
    Adresse: Molo Pescheria 2 –  Riva Nazario Sauro 1
    tel. +39 040 306201, fax +39 040 302563.
  • Museo del Mare
    Adresse: Via Campo Marzio 5
    tel. +39 040 304987 / +39 040 304885
  • Orto Botanico
    Adresse: via Marchesetti 2, tel. e fax +39 040 360068

Museen der Literatur

Museen für historische Gebäude

  • Museo Sartorio                                                                                                                           Adresse: Largo Papa Giovanni XXIII, 1 – tel.040 301479
    Öffnungszeiten: 9 – 13, da martedì a domenica
    Öffentl. Verkehrsmittel: autobus n. 30
  • Museo Morpurgo                                                                                                                  Adresse: Via Imbriani 5 – tel. 040 636969
    Öffnungszeiten:  9 – 13 nelle sole giornate di domenica e martedì. Il 1o e il 3 novembre 9-13. Giornate di chiusura: 1 gennaio, 25 aprile, 1 maggio, 15 agosto, 1 novembre,  3 novembre, 25 dicembre e Pasqua
    Öffentl. Verkehrsmittel: autobus n. 9, 10, 11, 25

Museum für Theaterwissenschaften

Schlösser

Miramare (Castello di Miramare)

Das Schloss Miramare, ein prunkvoller und ehemals Adelssitz, ist in der Nähe von Grignano und steht unmittelbar auf den Klippen am Golf von Triest.  Das Schloss kann vom Triestiner Hafen aus gesehen werden. Ebenfalls dazu gehört ein sehr grüner 22 Hektar großer Park. Ein Besuch des Schlosses Miramare ist auf jeden Fall empfehlenswert, da sie von da aus eine grandiose Aussicht auf das Meer haben. Ebenfalls beeindruckend ist die Architektur sowie die Entstehungsgeschichte.

Schloss Duino (Castello di Duino)
In der Gemeinde Duino-Aurisina ist das Schloss Duino, ehemaliger Sitz der Patriarchen von Aquileia und heute im Besitz der Familie von Thurn und Taxis. Das Schloss wurde auch bekannt durch den Dichter Rainer-Maria Rilke, der während seines Aufenthalts in Triest von Oktober 1911 bis Mai 1912 hier seinen „Duineser Elegien“ zu schreiben begann.